Tierknochenleim aus China in großen Mengen für industrielle Zwecke: Knochenleim-Gelatine in Perlenform
Der Hauptbestandteil tierischer Gelatine ist das Gelatinepeptidprotein. Eine weniger reine Variante wird als Knochenleim bezeichnet. Knochenleim ist ein spröder, harter, verfestigter Stoff. Kollagen ist ein wasserunlösliches Protein. Durch Erhitzen und weitere Behandlungen wandelt es sich in eine andere Proteinform um, das sogenannte Kolloid, welches sich in heißem Wasser löst und bindende Eigenschaften besitzt. Der Knochenleimfilm ist nach seiner Bildung sehr fest und elastisch.
Knochenleimperlen werden im Allgemeinen als Klebstoffe, Galvanisierungszusätze, Schlichtemittel und Koagulationshilfsmittel verwendet.
Bei der Verwendung von Knochenleim sollte dieser zunächst etwa 10 Stunden lang in der gleichen oder einer etwas größeren Menge Wasser (vorzugsweise heißem Wasser) eingeweicht werden, bis er weich ist. Anschließend wird er auf ca. 75 °C erwärmt, um ihn flüssig zu machen. Das Verhältnis von Leim zu Wasser richtet sich nach der gewünschten Viskosität. Die Temperatur des heißen Leims sollte nicht zu hoch sein, da Temperaturen über 100 °C die Viskosität durch molekularen Abbau und Alterungsprozesse verringern. Da Knochenleim bei der Verwendung leichte Ausfällungen aufweisen kann, muss er vor der Verwendung gründlich mit Wasser vermischt werden, um die Viskosität und Fließfähigkeit anzupassen.
| Testkriterium:GB—6783—94 | Herstellungsdatum: 15. Februar 2019 | ||
| Physikalische und chemische Eigenschaften | Testdatum: 16. Februar 2019 | ||
| Prüfstandard | Testergebnis | ||
| 1. | Geleestärke (12,5 %) | 180+10 Blüte | 182 Blüte |
| 2. | Viskosität (15 % 30 °C) | ≥ 4°O | 4°O |
| 3. | pH (1% 35℃) | 6,0-6,5 | 6.1 |
| 4. | Feuchtigkeit | ≤ 15,5 % | 13% |
| 5. | Asche (650℃) | ≤ 3,0 % | 2,4 % |
| 6. | Fett | ≤1% | 0,9 % |



